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Anerkennung einer Wehrdienstbeschädigung

Thema von Bernd Lengsfeld vom 13.06.2017.

Hallo,
ich möchte meine bisherigen Erfahrungen im Kampf um die Anerkennung meiner Krebserkrankung als Wehrdienstbeschädigung und in Folge als Berufskrankheit aufzeigen.

Zuerst habe ich bei der Wehrbereichsverwaltung Ost eine Kopie meiner Wehrstammkarte angefordert, welche nach einer gewissen Bearbeitungszeit zugeschickt wurde.

Diese Karte und mein Wehrdienstausweis legen dar, dass ich in der Zeit vom 01.11.1979 bis 29.04.1981 meinen Wehrdienst in der NVA als Funkmessmechaniker und Militärkraftfahrer in Sprötau bei Sömmerda geleistet habe.

Um zu beweisen, das ich zu DDR- Zeiten braf meine SV- Beiträge gezahlt habe, ist der gute alte SV- Ausweis sehr hilfreich.

Dann habe ich am 29.03.2011 an die Unfallkasse des Bundes Antrag gestellt, um Anerkennung einer Berufskrankheit zu erreichen.

Dieser wurde mit Ablehnungsbescheid vom 13.05.2011 abgelehnt.

Dagegen habe ich am 19.05.2011 Widerspruch erhoben.

Mit Widerspruchsbescheid vom 06.09.2012 wurde auch dieser zurück gewiesen.

Im Anschluß dessen reichte ich am 08.10.2012 Klage gegen die Unfallkasse beim Sozialgericht Cottbus ein.

Nach einer kurzen Bearbeitungszeit von 5 Jahren kam es zur Verhandlung, unter fadenscheinigen Begründungen wurde die Klage mit Urteil vom 20.09.2016 vom Sozialgericht Cottbus abgewiesen.

Gegen dieses Urteil habe ich nun Berufung beim Landessozialgericht in Potsdam eingelegt.

Ich werde die Hoffnung nicht verlieren, aber um das durchzustehen, brauche ich Hilfe.

Bernd Lengsfeld

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Beiträge zum Thema

 

Deine Anfrage zur Anerkennung einer Wehrdienstbeschädigung

nva-radar.de am 25.07.2017

Hallo Bernd,
Du bist nicht vergessen worden.
Eine öffentliche Stellungnahme zu Deiner Anfrage erfolgt, wenn die Antwort nicht nur in Deinem Sinne sondern auch für andere Betroffene verwendbar und zielführend ist.
Das braucht noch etwas Zeit, aber nicht mehr viel!
Für Dich persönlich gilt trotzdem, was Dir per e-Mail übermittelt worden ist.
Es ist hilfreich und vernünftig!
Provoziere kein unnötiges Urteil!
Einen Rechtsanspruch (in Geld) kann nur der geltend machen, der die Herkunft seiner Rechte und insoweit seine Anspruchsberechtigung nachweisen kann!
Und das gilt ganz insbesondere für unfallversicherungsrechtliche Ansprüche und Anwartschaften.
Dazu hat das BVerfG mehrfach entschieden:
In sozialen Sicherungssystemen der DDR erworbene Ansprüche und Anwartschaften unterliegen dem Schutz des Art 14 (1) GG. Sie sind in Folge unantastbar.
Also bitte noch etwas Geduld.
Gruß
nva-radar.de

 

 

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